Handel
Saumverkehr im Rheinwald
Die Geschichte Graubündens ist weitgehend die Geschichte seiner Pässe. Fürs Rheinwald trifft diese Aussage ganz bestimmt zu, denn es gibt wohl kein anderes Bündner Tal, das als Ausgangs-punkt zweier grosser Alpenpässe dient, die während Jahrhunderten eine entscheidende Rolle im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich unseres Kantons gespielt haben: Splügen und San Bernardino. Regelmässig begangen wurden die beiden Pässe bereits zur Römerzeit. Im frühen Mittelalter finden wir nur spärliche Hinweise zum Verkehr auf den beiden Rheinwalder Passrouten, aber im Hoch- und Spätmittelalter erlangten sie eine grosse Bedeutung für Graubünden und weit darüber hinaus.
Der Simplon
Der wichtigste Alpenpass des Oberwallis. Stockalperweg und A9: mit 2008 Metern ü. M. einer der tiefstgelegensten Alpenpässe des Hauptalpenkamms. Zwei Männer haben für diesen Pass eine entscheidende Bedeutung: Kaspar Jodok von Stockalper und Napoleon. Der eine brauchte einen Alpenübergang um Geld zu verdienen, der andere aus militärischen Gründen. Der eine wurde reich durch den Simplon, der andere hat ihn nie gesehen. Beide jedoch haben die enorme strategische Bedeutung des Passes erkannt und ihn den Bedürfnissen der Zeit entsprechend ausgebaut (bzw. ausbauen lassen).
Bedeutende Handelswege und Märkte
in Vorarlberg und Tirol.
Reiserouten und Transportmittel
Größere Reiserouten haben die Walserdörfer nicht berührt. Berichtet wird von einer Taverne auf dem Zeinisjoch und einer weiteren in Galtür. Die bescheidenen Gasthöfe boten auch für die Pferde Unterkunft.
Kaufleute - Handelsgüter - Währungen
in Vorarlberg und Tirol.
Verkehrsmäßige Erschließung
in Vorarlberg und Tirol.
Historische Verkehrswege im Wallis
Karte mit Linkliste zur der Sbrinzroute, dem Stockalperweg und der Via Cook
Alpenpässe im Oberwallis
Linkliste zu den wichtigsten Pässen des Oberwallis
Späte verkehrsmässige Erschliessung des Walserdorfes Triesenberg
ls erste Erschliessung des Walserdorfes gilt die schmale Fahrstrasse, die 1866/67 von Vaduz über den Meierhof nach Triesenberg – Steinord – Lavadina – Kulm (kurzer Tunnel) – zum Steg erstellt wurde.
Händler und Handel in Gressoney
Zwischen dem 14. und dem 19. Jahrhundert entwickelte sich das Phänomen der Walseremigration mit folgenden Zielen: Schweizer Mittelland, Elsaß, Lothringen, der Region um Baden und dem Schwarzwald, Bayern, Schwabenland und Vorarlberg.
Historische Verkehrswege
Text, Links und Karte der Historischen Verkehrswege durchs Oberwallis (Sbrinzroute, Stockalperweg, Via Cook)
Alpenpässe im Wallis zur römischen Zeit
Der Grosse St. Bernhard Pass (Summus Poenius, 2469 m ü. M.) war der wichtigste Alpenübergang zwischen Italien und den Nordprovinzen Gallia und Belgica, zudem war es die direkteste Verbindung nach Britannien. Der Pass wurde von den Römern stark ausgebaut.
Handel der Walser
Handelswege und Märkte, die zum großen Teil schon vor den Walsern im Großraum der besiedelten Gebiete bestanden, boten die Möglichkeit, landwirtschaftliche und handwerkliche Produkte zu vermarkten.