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Bauweise

Wohnhaus

Hüss, Haus, Wohnhaus; vgl. Hiischi, Pl. Hiischini; 1. gemeint ist praktisch immer das Wohnhaus im Gegensatz zum Stall, Spicher, Stadel, zur Alphütte oder zu Sakralgebäuden.

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Speicher

Spiicher, Speicher, Vorratsgebäude; 1. bei oberflächlichem Betrachten ähnelt der Speicher dem Stadel: auch er ist gestelzt, doch hat er eine andere Raumstruktur und eine solidere Bauart. Er war ganz sorgfältig als Kantholzblock mit Vorstössen errichtet, damit weder Ungeziefer noch Feuchtigkeit eindringen konnte. Der Speicher war ausser dem Wohnhaus der gepflegteste Bau unserer Mehrhausbau-Gegend.

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Stadel, Stadelpfosten und -stelze

Stadol, m Stadel, Kornstadel, Garbenspeicherraum; Gebäude auf Stelzen mit runden Schieferplatten, die ein Eindringen von Mäusen verhindern. Das Idiotikon erklärt den Begriff als «landw. Gebäude» «Scheune», so (sic!) Heu aufbewahrt und Vieh untergebracht wurde oder in der Alpwirtschaft als «Heu- auch Streuscheune».

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Alphütte - Alpgebäude Wallis

Alphitta, f., Alphütte; vgl., Alpji; Mehrraum und Mehr­zweckhütte, bestehend aus Obergeschoss: Schiir, «Heuraum», Stubji, «Wohnraum», Chäller oder Cheeschäller, «Milch- und Käselager», Chuchi, Fiirhüss «Vorraum mit Feuerstelle,

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Stall

Stall, m Stall; vgl. Schiir in der landläufigen Bedeutung, Raum zur Unterbringung von Gross- ­und Kleinvieh. Zusammensetzungen: Vee-, Geiss-, Gitzi- « Zicken», Hännu- «Hühner», Chüe-, Chalber-, Ross-, Schaaf-, Schwiistall und weiter: Ober- (vgl. Schür), Alp-, Anderhalb- «Stallung bestehend aus dem breiten Kuh- und dem schmalen Kleinviehstall», Löüfstall.

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Scheune

Schiir, Schür, f Scheune, Heuraum; vgl. Hewwschiir; das Heu verdirbt in den Mauern; deshalb sind die Scheunen (das obere Stockwerk des Gebäudes) ursprünglich im Blockbau, später im Ständerbau errichtet.

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Stallbauten in Graubünden

Ein besonderes Merkmal der Wirtschaftsweise der Walser und damit der Stallbauten ist die riesige Anzahl Ställe und Heubargen, die weit verstreut im landwirtschaftlich genutzten Gebiet stehen. Das steile Gelände und die kurze Zeit für die Heuernte erforderte es, das Futter dezentral einzulagern.

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Wohnhäuser der Bündner Walser

Wenn man die von der Sonne braun gebrannten Wohnhäuser in den Walsergebieten Graubündens betrachtet, fallen einem viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf, die sich im Laufe der Jahrhunderte in den einzelnen Talschaften entwickelt. haben.

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Alpgebäude und Einzelsennerei

Die Alpgebäude in den Walsergebieten Graubündens sind geprägt durch die Einzelsennerei. Die Walser besorgten auch auf der Alp ihr Vieh selber und jede Bauernfamilile stellte in ihrer Hütte Käse, Butter und Zieger her.

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Spiicher in Graubünden

Für das Oberwallis sind die Spiicher mit dem Mäuseplatten charakteristisch.

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Der Walser Stall im Kleinen Walsertal

Der Bau von Ställen im Kleinen Walsertal reicht nach dendrochronologischen Untersuchungen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Allerdings konnte lediglich ein Balken eines Stalles mit dem Fälldatum 1389 datiert werden. Beim Bau eines Stalles wurden zunächst sechs oder sieben Lagen mit der Axt vierkant behauene Balken (Ringe) auf die Grundmauer gesetzt. Der Platz für die Stalltür wurde mit eingeplant, wobei der unterste Balken, der Schwellbalken, zugleich Schwelle der Stalltür ist.

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Ds Walserhuus im Kleinen Walsertal und auf dem Tannberg

Das Walserhaus entsprach zu den Kolonisationszeiten nur einfachsten Wohnverhältnissen. Die mit rohen Baumstämmen "uufdröölta", gestrickten Häuser waren mit Schwarschindeldächern bedeckt. Die Legschindeln waren mit großen Steinen beschwert. Das Haus war ungefähr sechs Meter breit, ebenso lang und hoch. Die Fugen zwischen den unbehauenen Holzstämmen wurden mit Moos und Mist ausgefüllt, um sich vor Wind und Kälte zu schützen.

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Ds Huaberhuus

Das Museum in Lech - Das Huberhus wurde im Jahre 1590 in Form eines dreiraumtiefen, 6-zelligen, traufseitig erschlossenen Eckflurhauses mit unterkellerter Stube und Kammer erbaut. Erster urkundlich erwähnter Besitzer ist im Jahre 1780 die Familie Fritz, ab 1830 die Familie Huber.

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Heimet uf m Büel

Das verlassene Walser Heimet uf m Büel auf ca. 1600 m Höhe steht in dominierender Position am Weg von der Alpe Batzen zum Körbersee. Eine dendrochronologische Datierung ergab, dass das Holz für die Kellerdecke 1454 und das für den Hausstock mit Küche, Stube und Kammer (Querflurhaus) 1617 gefällt wurde.

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Wanghuus

Freilichtmuseum Lech - Das Wang-Haus stammt in seinem Kern aus dem Jahre 1495, wobei es sich bei diesem Haus um ein einzelliges bzw. zweizelliges Haus ohne Unterkellerung handelt. Im Jahre 1588 wurde es um einen gemauerten Speicherraum erweitert und mit einer offenen Kochlaube und Kaminanlage ausgestattet.

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Häuser in Bosco Gurin

Bei den ursprünglichen Häusern von Bosco Gurin handelte es sich um Blockbauten aus Lärchenholz. Diese Konstruktionsweise haben die Walserkolonisten aus ihrer Walliser Heimat mitgebracht.

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Schtådla

Eine ganz spezielle Bauform stellen die Schtådla dar, Speicherbauten in Blockbauweise, die auf einem Mauergeviert mit dem Veegåda (Viehstall) stehen und von diesem durch kurze Stützen etwas abgehoben sind.

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Das Haus.

Beschreibung eines Hauses in Vallorcine.

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Landwirtschaftliche Gebäude.

Der „regat“ (Kornspeicher) und der Heustall sind in der Nähe des Wohnhauses, aber trotzdem weit genug entfernt, um das Haus bei einem Feuer nicht in Gefahr zu bringen.

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Vorsäß, Alpe

Vorübergehender Lebensraum des Viehs.

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Entwicklungen der vergangenen 150 Jahre.

Entwicklung der Architekturlandschaft vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute.

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Puròhus in Aosta

Es gibt zwei typische Bauarten: stadel und puròhus (Stadel und Bauernhaus). In Issime ist die typische Bauweise die des stoadal. Exemplare davon gibt es heute noch viele auf den Almen aber nur noch wenige in der Ebene.

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Stadel in Aosta

Der stadel ist eine typische Konstruktion, unterlegt mit Stützen aus Stein und Holz in Pilzform, auf denen dicke Balken überkreuzt aufliegen (wie bei der Technik des Blockbaus); ursprünglich dienten sie zur Aufbewahrung von Viehfutter und anderen Vorräten.

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Alpen in Aosta

Auf den Almen befinden sich Wohngebäude und Ställe (die hier gavene genannt werden). Sie sind jenen im Talgrund sehr ähnlich, neben denen oft kleine Steinkeller (chärra) liegen, die dazu dienen, Butter, Käse und andere Produkte der Alm aufzubewahren.

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Gressoney und Issime heute

Der Wohlstand, zu dem viele Gressoneyer dank ihrer Handelstätigkeit in der Schweiz und Süddeutschland kamen, drückte sich in der Epoche des 19. Jahrhunderts in neuen Bauten aus.

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Walser Baustil

Gibt es einen Walser Baustil? Im Wallis ist die Holzbauweise überwiegend. Eng beieinander stehen die braun gebrannten, oft mehrstöckigen Häuslein, daneben meist der Stall und der Schpiicher.

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