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Siedlungsweise

Höhenlagen

Vielerorts erhielten die Walser nur Rodungsgebiet zwischen 1400 und 2000 Meter über dem Meer. Die nachstehende Tabelle kann uns das belegen.

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Walser Siedlungsweise in Vorarlberg

Die Belehnung von hoch gelegenen Weidegründen erfolgte meistens an größere Siedlergruppen und nicht an einzelne. Das Land wurde dann unter die Familien aufgeteilt, die aus wirtschaftlichen Gründen mitten auf dem zugewiesenen Stückchen Erde ihre Höfe errichteten. Da der spärliche Ertrag der kargen Gebirgsweiden eine große Fläche zur Bewirtschaftung voraussetzte, lagen die Wohnstätten oft weit voneinander entfernt.

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Die Alpdörfer in Vorarlberg

Die Eigenart der Walser Siedlungsweise findet man nicht nur in den Dörfern, sondern auch in den Maisäßen und Alpen. Die einsamen Gebiete der Maisäße weisen gleich wie die Dörfer Streusiedlungscharakter auf.

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Walser Streusiedlungen in Graubünden

Als die Walser im 13./14. Jahrhundert in ihrer neuen Heimat ankamen, waren die gut bebaubaren Flächen von alteingesessenen Bewohnern, mehrheitlich Romanen, bereits besetzt. So blieben ihnen meist nur die unwirtlichen Gebirgsgegenden, die oft über 1500 m, im Avers sogar über 2000 m Meereshöhe lagen.

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Siedlungsweise im Wallis

Am Beispiel des Dorfes Mühlebach kann die Siedlungsweise im Wallis veranschaulicht werden. Die Ortschaft mit dem ältesten kompakten Dorfteil in Holzbauweise der Schweiz. Eine im Jahr 2002 abgeschlossene, vom schweizerischen Nationalfonds und der Walliser Bauernhausforschung finanzierte, wissenschaftliche Studie zur Erforschung von Holzbauten hat zu Aufsehen erregenden Resultaten geführt. Anhand von Jahrringanalysen (Dendrochronologie) konnten zwölf sehr alte Häuser, sogenannte Heidehischer, in die Zeit zwischen 1381 und 1497 datiert werden.

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Besiedelung durch die Walser in Bosco Gurin

Der Schwerpunkt der ersten, im Hochmittelalter gegründeten Siedlung befand sich in der Talsohle ufum Hengåårt (wo heute noch das Museum steht) und im Boda jenseits des Baches.

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La Teppe

Da es in Vallorcine keine Zugtiere gab, wurde die Erde nur vom Bauern selbst bearbeitet.

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Die Heubündel

Eine Technik zum Heutransport.

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Wie siedelten die Walser?

Gibt es eine gemeinsame Art zu siedeln? Die Romanen siedeln grundsätzlich auf engem Raum in geschlossenen Weilern und Dörfern. Die Germanen bevorzugen die lockere Siedlungsanlage, die Streusiedlung. Wo dies wegen der Gefahren durch Lawinen, Muren, Wildwasser oder Tobel ungünstig war, bauten die Walser auch geschlossene Siedlungen.

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