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Walser Küche
2006-10-10
Die im 13./14. Jahrhundert aus dem Oberwallis und den hochgelegenen Tälern des Piemonts, Graubündens und Vorarlbergs eingewanderten Walser ernährten sich als bergbäuerliche Selbstversorger bis vor wenigen Jahrzehnten vor allem von Milchprodukten und von Fleisch.
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Das Nachtvolk verspeiset ein Kuh / Großes Walsertal
2006-07-23
Ein Hirte hatte einmal im Herbst bei der Abfahrt von der Alpe „Alpila" eine schwarze Kuh vergessen und ging nun hinauf, sie zu holen. Er fand die Kuh am Stofel (Stofel, von lat. Stabulum, Lager, Lagerplatz, Weide) liegen. Da aber schon die Dämmerung einfiel, stellte er dieselbe in die Alphütte, während er selbst sich in der Hütte auf die Pritsche legte. Es mochte Mitternacht gewesen sein, da ward er durch einen großen Lärm aus seinem Schlummer geweckt und sah unter sich im Dejagemach einen Haufen fremder Leute, die eifrig mit Kochen, Sieden und Braten beschäftigt waren.
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Pschuuri
2007-05-08
"Pschuuri, Bschuri, Bschürälä, Bschuurrimittwucha" sind Ausdrücke, die man in vielen Walsergebieten Graubündens heute noch antrifft. Damit meint man das Schwärzen von nicht verheirateten Frauen und Jugendlichen. In Splügen, dem Hauptort des Rheinwaldes, ist dieser Brauchtum noch in der alten Form lebendig und wird von der Jungmannschaft (Vereinigung der Jugend im Lebensabschnitt zwischen dem Schulabgang und der Eheschliessung) organisiert und zelebriert.
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Religion im Wallis
2006-07-23
Religion
Das Oberwallis ist mehrheitlich katholisch und gehört zum Bistum Sitten.
Statistik (Eidgenössische Volkzählung 2000)
Deutschsprachiger Teil: 76'625 Einwohner davon 68'333 Katholiken
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